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Peloponnes Roadtrip

Portraitfoto von René Bättig
Geschrieben und erlebt von

René Bättig

  • Land

    Griechenland
  • Reiseart

    Rundreisen

15 Tage unterwegs mit dem Mietwagen – von historischen Städten über wilde Küsten bis zu malerischen Bergdörfern

Marianne und ich haben den Peloponnes entdeckt – und waren restlos begeistert! Eine faszinierende Rundreise, die uns durch ursprüngliche Landschaften, historische Stätten, charmante Küstenorte und einige der schönsten Regionen Griechenlands führte. Dabei haben wir nicht nur die bekannten Sehenswürdigkeiten erlebt, sondern auch zahlreiche versteckte Schönheiten entdeckt, die diese Reise so besonders machen.

Tag 1–3: Athen – Nafplio | 2 Übernachtungen

Nach der Ankunft in Athen übernahmen wir unseren Mietwagen und fuhren nach Nafplio, einer der schönsten historischen Städte Griechenlands.

Die ehemalige Hauptstadt Griechenlands begeistert mit ihrer venezianisch geprägten Altstadt, romantischen Gassen, gemütlichen Tavernen und ihrer traumhaften Lage am Argolischen Golf. Besonders sehenswert sind die imposante Festung Palamidi, die direkt vorgelagerte Festung Bourtzi und die wunderschöne Uferpromenade.

Nafplio ist der perfekte Ort, um entspannt in die Reise zu starten und gleichzeitig tief in die Geschichte und Atmosphäre des Peloponnes einzutauchen.

Tag 3–4: Nafplio – Dimitsana | 1 Übernachtung

Wir verliessen die Küste und fuhren ins gebirgige Landesinnere nach Dimitsana. Das traditionelle Bergdorf liegt spektakulär in den Bergen Arkadiens und vermittelt einen wunderbaren Eindruck vom ursprünglichen Griechenland.

Steinhäuser, enge Gassen und beeindruckende Ausblicke auf die umliegenden Schluchten prägen das Ortsbild. Ein besonderes Erlebnis ist das Freilichtmuseum der Wasserkraft, das Einblicke in historische Handwerks- und Produktionsmethoden bietet.

Eine Etappe für alle, die authentische Dörfer, Natur und das ursprüngliche Griechenland lieben.

Tag 4–7: Dimitsana – Olympia – Loutra Kyllinis
| 3 Übernachtungen

Über das weltberühmte Olympia führte unsere Reise weiter an die Westküste.

In Olympia, dem historischen Austragungsort der antiken Olympischen Spiele, tauchten wir in die faszinierende Geschichte der griechischen Antike ein. Die Ausgrabungsstätten und Museen machen diesen Besuch zu einem kulturellen Höhepunkt der Rundreise.

Anschliessend ging es weiter nach Loutra Kyllinis, wo wir im Hotel Rosa Mandela drei Nächte verbrachten. Nach den abwechslungsreichen Besichtigungen genossen wir die herrliche Küstenregion und einige entspannte Tage am Meer.

Die Kombination aus Kultur, Erholung und der schönen Landschaft der Westküste macht diesen Reiseabschnitt besonders angenehm.

Tag 7–9: Loutra Kyllinis – Pylos | 2 Übernachtungen

Weiter ging es südwärts nach Pylos, einer malerischen Hafenstadt an der Westküste des Peloponnes.

Die Region rund um die Bucht von Navarino begeistert mit türkisblauem Wasser, herrlichen Stränden und eindrucksvollen Landschaften. Besonders sehenswert sind die historische Festung von Pylos sowie die imposante Festung Palamidi?

Pylos ist ein wunderbarer Ausgangspunkt, um die traumhaften Küsten und die landschaftlichen Schönheiten des südwestlichen Peloponnes zu entdecken.

Tag 9–11: Pylos – Gerolimenas | 2 Übernachtungen

Von Pylos führte uns die Route in die faszinierende Mani, eine der ursprünglichsten und landschaftlich eindrucksvollsten Regionen Griechenlands.

Die Mani begeistert mit kargen Berglandschaften, dramatischen Küsten, traditionellen Steinhäusern und kleinen, ursprünglichen Dörfern. Die Strassen schlängeln sich durch eine Landschaft, die sich deutlich vom klassischen Griechenlandbild unterscheidet.

In Gerolimenas, einem kleinen Küstenort mit besonderem Charme, genossen wir die einzigartige Atmosphäre dieser Region. Hier erlebt man Griechenland abseits des Massentourismus – rau, authentisch und wunderschön.

Tag 11–13: Gerolimenas – Monemvasia via Areopoli
| 2 Übernachtungen

Unsere Reise führte weiter entlang der Mani und über Areopoli nach Monemvasia.

Areopoli, das historische Zentrum der Mani, begeistert mit seinen traditionellen Steinhäusern, verwinkelten Gassen und seiner bewegten Geschichte. Die gesamte Region ist geprägt von eindrucksvoller Architektur und einer faszinierenden Verbindung von Bergen und Meer.

Anschliessend erreichten wir Monemvasia, einen der spektakulärsten Orte unserer Reise. Die mittelalterliche Festungsstadt liegt auf einem gewaltigen Felsen, der über eine schmale Landbrücke mit dem Festland verbunden ist.

Durch das historische Stadttor gelangt man in eine autofreie Welt aus verwinkelten Gassen, alten Steinhäusern, kleinen Geschäften und Restaurants. Besonders beeindruckend sind die byzantinische Kirche Agia Sophia und die fantastischen Ausblicke auf das Meer.

Tag 13–14: Monemvasia – Leonidio | 1 Übernachtung

Wir verliessen Monemvasia und fuhren weiter nach Leonidio, einer charmanten Kleinstadt, die von imposanten roten Felswänden umgeben ist.

Die Region ist bekannt für ihre spektakuläre Landschaft, traditionelle Architektur und die Nähe zur Küste. Unterwegs boten sich immer wieder wunderschöne Ausblicke auf das Meer und die beeindruckenden Bergformationen.

Leonidio war für uns ein weiterer reizvoller Zwischenstopp, der die landschaftliche Vielfalt des Peloponnes eindrucksvoll unterstrich.

Tag 14–16: Leonidio – Athen | 2 Übernachtungen

Athen ist derzeit wohl eine der faszinierendsten und attraktivsten Städte Europas! Die griechische Hauptstadt begeistert mit einer hervorragenden Gastronomieszene, vielseitigen Shoppingmöglichkeiten, beeindruckender Kultur und einer unglaublich lebhaften, bunten Altstadt, in der man an jeder Ecke Neues entdecken kann. Dazu kommen die ausgesprochen herzlichen und gastfreundlichen Menschen, die Athen eine ganz besondere Atmosphäre verleihen. Natürlich darf auch ein Besuch der weltberühmten Akropolis nicht fehlen! Zwei Übernachtungen lohnen sich hier auf jeden Fall, sofern man Athen nicht bereits auf einer früheren Reise ausführlich kennengelernt hat.

Am 16. Tag hiess es Abschied nehmen: Rückflug ab Athen in die Schweiz.

Fazit

Eine fantastische Rundreise, die uns nachhaltig begeistert hat!

Der Peloponnes ist eine Destination für Entdecker: abwechslungsreich, authentisch, landschaftlich spektakulär und reich an Geschichte. Besonders schön fanden wir die Kombination aus historischen Städten, ursprünglichen Bergdörfern, wilden Küsten und entspannten Aufenthalten am Meer.

Wer Griechenland einmal von einer anderen Seite kennenlernen möchte und Freude an individuellen Selbstfahrerreisen hat, sollte den Peloponnes unbedingt auf seine persönliche Reisewunschliste setzen.

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